Dienstag, 3. Mai 2016

Stereonähen - Unterfadenspule sparsam aufspulen

Das wollte ich euch immer schon mal gezeigt haben: Stereonähen.

Mit zwei Maschinen nebeneinander an einem Tisch oder zwei Tischen zu nähen, das kennen und machen bestimmt viele von euch. Ich habe meine Maschinen nicht immer nebeneinander stehen, sonst bleibt kein Platz für weitere Arbeiten.


Aber für einen besonderen Teil der Arbeit bin ich sehr froh, wenn sie gerade beide im Gebrauch sind. Wenn nämlich die Unterfadenspule leer ist. Um teures Garn zu sparen, nehme ich dann das Garn von der Overlockspule, um die Unterfadenspule aufzurollen. Die Overlockspule lasse ich dabei auf der Overlockmaschine und ziehe sie mir zur normalen Nähmaschine hin.


Die Bilder sind gerade eben während der Arbeit entstanden und unbearbeitet. Sie sind zwar nicht schön, aber ich denke, ihr könnt das Wesentlich erkennen. 

Wir sehen uns beim Creadienstag!
Bis denn, Eure
Kate






Dienstag, 26. April 2016

Städtetrips mit der Großfamilie


Anfang des Jahres gab es eine interessante Fortbildung für mich in Berlin. Zufällig hatte mein Erstklässler wegen einer Lehrerfortbildung an dem Tag auch frei und mein Mann wegen Eltern(teil)zeit ebenso. So haben wir beschlossen, alle gemeinsam für ein für ein Wochenende nach Berlin zu reisen.



Als wichtigste Sehenswürdigkeiten wollten wir unseren Kindern (7 Jahre, 4 Jahre und 7 Monate) das Brandenburger Tor und den Reichstag zeigen. Das war mit Bus und Bahnfahrt genug Programm für den Freitag nachmittag. Am Samstag war ich mit meinem Stillbaby (im Tragetuch) auf der Fortbildung, während der "Rest" Bekannte und Verwandte besuchte. Am Sonntag hatten wir noch den Vormittag frei für eine Aktivität, bevor es mit dem Zug zurückging. Den letzten Vormittag haben wir im Naturkundemuseum verbracht (das mit dem riesigen Dinosaurierskelett.) Dort waren mehr Kinder als Erwachsene, glaube ich. Ich fand es sowohl für mich als auch für die Kinder sehr interessant und empfehlenswert.


Das Highlight des Wochenendes für die Kinder war aber folgende Aktion im Berliner Hauptbahnhof: 
In einem Schnellrestaurant schlief ein Mann an einem Tisch. Nachdem wir schon eine Weile da waren, wurde er von einer Mitarbeiterin mit lauten Worten aufgefordert, das Restaurant zu verlassen. Keine Reaktion, er lies weiter den Kopf auf den Armen liegen. Sie holte männliche Verstärkung, die beiden fassten den Mann aber nicht an. Erneute Aufforderung, das Restaurant zu verlassen, sonst würde die Polizei gerufen. Weiter keine Reaktion. Erst als die Frau aus ein paar Meter Abstand die Polizei anrief, wachte er "plötzlich" auf, war putzmunter und verließ fröhlich albernd das Restaurant. 
In den nächsten Tagen kamen immer wieder Fragen von den Kindern zu dieser Szene in Berlin. Aber sie haben auch das Brandenburger Tor auf Bildern wiedererkannt und können es benennen. Die Bildungsreise war also nicht zwecklos.


Ein weiterer Städtetrip führte uns in meine Geburtsstadt Köln. Diesmal nur als Tagestour, also für ein paar Stunden. Deshalb hatten wir uns nur den Kölner Dom als Sehenswürdigkeit ausgesucht. 


Nach einer Besichtigung von außen und innen (und der asiatischen Reisegruppen vor dem Dom) spazierten wir zum Lego-Store, wo wir zwei Stunden verbrachten. Das ist so ähnlich wie ein Lego-Museum, in dem man alles kaufen kann. Anschließend sind wir durch die Altstadt zum Rhein gelaufen und nach einer Pause am Spielplatz zurück zum Dom flaniert.


Jetzt dürft ihr noch raten, wohin uns unsere nächste Städtetour führen soll....


Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina
Stoff: aus der Stoffzentrale Jever

Donnerstag, 7. April 2016

Kohlmeisenkette

Ich habe eine neue Tragetuch- und Stillkette


 An der Befestigung des kleinen Vogels muss ich noch etwas feilen. 
Ich habe einfach ganz spontan die Holz-Kohlmeise genommen 
und mit der ersten greifbaren Schnur befestigt. 
Eine Lederschnur wäre sicher schöner und haltbarer.


Zählt es als RUMS, wenn man sich einen kleinen Anhänger 
mit einer Schnur zur Kette bastelt?
Ich denke doch wohl...
Und da mein kleiner Spatz auch was davon hat, 
gebe ich die Idee weiter bei Kiddiekram, Made4boys und




Donnerstag, 17. März 2016

Hell und dunkel

Es ist ja nicht so, dass ich mit drei Kindern nicht mehr nähe. Ich reiße meine Projekte bloß nicht mehr in ein oder zwei Tagen ab, sondern lasse mir ein oder zwei Wochen für ein Projekt. Manchmal auch noch länger.

Ein genähtes Objekt hier im Blog zu präsentieren, bedeutet zusätzlich noch, Fotos zu schießen und zu bearbeiten. So etwas kann auch Monate dauern.Von eins bis zwei gar nicht zu sprechen.

Diese Fotos hier sind zum Beispiel vor fünf Wochen entstanden, das Kleid etwa eine Woche vorher. Ich habe es schon häufig getragen. Es ist mit einem Wickelauschnitt, so dass ich überall und jederzeit die Milchbar zum Stillen öffnen kann.

Damit es noch vor dem Sommer in den Bog schafft, habe ich mich heute spontan entschieden, die Fotos einfach mal nicht zu bearbeiten. Entsprechend hell und dunkel sind einige Fotos. Ich bitte euch, mir das zu verzeihen. Es könnte eine lange Ladezeit auftreten, weil die Dateien relativ groß sind. Gebt mir doch bitte bescheid, ob das ein Problem ist!

Viel mehr Text gibt es darum jetzt auch nicht, nur das wichtigste in Kürze:
Schnitt: Rafaela von Lasari-Design
mit eigenen Änderungen (Teilungsnaht in der Taille, Oberteil angepaßt.)
Stoff: Jersey aus Jever











verlinkt bei RUMS





Donnerstag, 18. Februar 2016

Mit fremden Federn geschmückt

Ihr Lieben!

Ich möchte mich ganz doll bedanken für die vielen Antworten und Kommentare in der letzten Zeit! Vor allem für mein Lieblingsstück 2015 habe ich viele Komplimente und Glückwünsche erhalten.

Und es trudeln immer noch Antworten zu meiner Tragetuch-Frage von Dezember 2015 ein. Vielen vielen Dank dafür! Ihr dürft gerne rüberklicken und euch weiter beteiligen!

Was die Tragetuch-Länge angeht, hatte ich mittlerweile die Möglichkeit, ein Tragetuch in Länge 4 (3,60-3,70m) zu testen. Es war dieses wunderschöne Nona palmae barbuda.


Für die liebe Tragemama, die mir das Tuch zur Verfügung gestellt hat, habe ich noch ein Dankeschön genäht: Ein Ein-Hand-Schlüsseletui. Es ist nicht das hier abgebildete Etui, ich habe dämlicherweise leider vergessen, das Etui zu fotografieren. Für die andere Mama habe ich ein Etui passend zu ihrem Tragetuch mit blau-grünem Garn und Blätter-Webband genäht. Dies hier ist mein eigenes Schlüsseletui, das ich seit ca. 2 Jahren benutze, und hier im Blog noch gar nicht gezeigt habe. Das Leder ist mittlerweile schön weich, aber überhaupt nicht abgegriffen. Und seitdem ich ein Schlüsseletui benutze, habe ich keine Löcher mehr in den Jacken-/Hosentaschen. Der Mechanismus funktioniert so, dass man den Schlüsselbund mit einer Hand aus dem Etui heraus- und hineinschütteln kann. Perfekt, wenn man noch einen Einkaufskorb, die Wickeltasche, die Autoschale oder sonst was in der Hand hat!





Da dieses Schlüsselbund für mich ist, nehme ich auch mal wieder am RUMS teil.

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